Port de la Glere – Ibon de Gorgutes

Nach Klettern und Regen kommt der Sonnenschein die Wanderung

Die Nächte sind kühl, die Tage sind wechselhaft. Wir sind definitiv in den hohen Bergen angekommen. Nach einem Klettertag im Homecrag von Benasque und der obligaten Flucht vor dem Regen, sind wir wieder am Wandern. Das Ziel ist Frankreich. Die Port de la Glere ist ein alter Übergang nach Frankreich. Wie wir uns bereits aus der Region Benasques gewohnt sind, ist die Gegend wild, die Wanderwege sind eher mit kleinen Bächen zu vergleichen und es geht über Stock und Stein hoch zum “Ibon de Gorgutes”. Die Wegfindung ist einfach und es gibt keine technischen Schwierigkeiten, wenn man von der Wahl des Fotosujets einmal absieht. Oben angekommen überlegen wir uns, ob sich ein Abstecher auf den nahen “Pic de Sacroux” lohnt. Der Aufstieg sieht gut machbar über ein Geröllfeld aus. Wir entschieden uns aber dagegen, weil die Gewitterwolken sich bereits bedrohlich türmten. So genossen wir einen feinen Zmittag am See und einen kurzweiligen Abstieg zurück ins Tal.