Monte Tamaro – Monte Lema, Gratwanderung

Der Sommer steht vor der Tür und somit beginnt auch bald die Hochtourensaison. Um an unserer Kondition zu arbeiten haben wir Heute unsere Kletterfinken gegen Wanderschuhe getauscht und uns für die Gratwanderung vom Monte Tamaro zum Monte Lema entschieden.

Als Basecamp haben wir uns für den Camping Palazzina in Mezzovico-Vira entschieden. Obwohl er direkt an der Autobahn liegt war es erstaunlich ruhig. Zum Camping gehört eine Pizzeria, die wir jedoch nicht ausprobieren konnten da wir uns im vorherein mit viel Grilladen ausgerüstet haben. 15.- / Person / Nacht inklusive warmer sauberer Dusche ist sehr fair und in dieser Region fast schon preiswert.

Die Gratwanderung gilt als eine der schönsten in den Voralpen vom Tessin und ist dementsprechend viel begannen. Somit stellt die Wegfindung kein Problem dar. Die Wege sind gut ausgeschildert und es hat überall einen Trampelpfad und zeitweise, in ausgesetzten Passagen zusätzlich mit Drahtseilen abgesichert.

Mit dem Zug fuhren wir nach Rivera, von wo wir mit der ersten Gondel auf die Alpe Foppa fuhren. Von dort sind es etwa 400 Höhenmeter auf den Monte Tamaro, welcher der zweithöchste Punkt der Gratwanderung darstellt. Dieser wird nur vom Monte Gradiccioli überragt, welcher eigentlich nicht auf der Route liegt. Da wir jedoch schonmal in der Region waren, liessen wir es uns nicht nehmen diesen zusätzlich zu überschreiten. Nun geht es in stetem auf-und ab über weitere Gipfel. Wir haben gelesen, dass die Aussicht super sei. Man sieht vom Lago Maggiore über den Lago di Lugano bis ins Mont Blanc Massiv. Leider war es heute sehr dunstig. Zusätzlich wurden wir zweimal kurz verregnet. Am Schluss verliert man etwa 150 Höhenmeter, welche man wieder aufsteigen muss um auf den Monte Lema zu gelangen. Auf diesem steht prominent platziert der Wetterradar von MeteoSwiss, welcher jedoch auch keinen Einfluss auf das Sonntägliche Wetter nehmen konnte, dieses jedoch korrekt für die Ewigkeit rapportierte. Dort nehmen wir wieder die Gondel ins Tal. Von Miglieglia aus fahren wir mit dem Postauto nach Lamone und von dort gelange wir mit dem Zug zurück zu unserem Ausgangspunkt.