Chli Bielenhorn – Skitour

Tag 2

Route:Hotel Tiefenbach 2106m, Aelpertli P. 2259m, Aelpertli P. 2298m, Chli Bielenlücke 2893m, Chli Bielenhorn 2940m
Schwierigkeit Skitour:WS - wenig schwierig
Höhenmeter:880m
Distanz:10.4 km
Aufstiegszeit:3 Std 30 Min
Zeit (inkl. Pausen & Abfahrt):4 Std 45 Min

Wie vom Typen auf dem Hochhaus in Zürich angekündigt, war das Wetter am Samstag durchzogen. Schon am Vortag haben wir die Aufsteigsroute auf das Chli Bielenhorn vom Gipfel des Schafberges begutachtet. Sie ist, weil sie eigentlich konstant einem Tal folgt, auch bei Nebel leicht zu finden. So machten wir uns um 08:00 auf den Weg und folgten dem Tiefenbachtal Richtung Albert-Heim Hütte. Bei P. 2534 bogen wir nach Westen ab und begannen mit dem Aufstieg auf das Chli Bielenhorn. Durch die hohen Gipfel im Norden waren wir auf dem gesamten Aufstieg windgeschützt. Auf dem Gipfel angekommen (siehe Foto unten), wurde die Sicht leider auch nicht besser und so gestaltete sich unser Gipfelaufenthalt entsprechend kurz. Die Abfahrt war, durch den gefallenen Neuschnee jedoch toll, auch wenn die Sicht ein bisschen besser hätte sein können. Das Chli Bielenhorn ist sicher einen erneuten Besuch wert, um zumindest ein adäquates Gipfelfoto zu schiessen und die Aussicht zu geniessen. 🙂

 

Tag 3
Schon beim ersten Blick am morgen aus dem Fenster bemerkte ich, Martina, dass es wohl im Bett einiges wärmer ist. Trotzdem standen wir auf und trafen uns im Speisesaal mit den Anderen. Nach dem Frühstück ging ich kurz auf die Terrasse um die Lage zu checken. Es schneite, stürmte und dickster Nebel umgab mich. Somit kroch ich wieder unter die Bettdecke während sich Dominik sturmfest machte und loszog. Zu der Tour ist nicht viel zu sagen, da der Schnee die Sicht ziemlich beinträchtigte. Wir folgten der Passstrasse Richtung Furkapass bis kurz nach der Brücke des Sidelenbaches und begannen dort den Aufstieg zum kleinen Furkahorn. Nach ca 150 Höhenmetern entschlossen wir uns, dass eine Abbruch sinnvoller ist, da die Sicht und die vorherrschenden Lawinenverhältnisse nicht kompatibel waren. Die Rückkehr zum Hotel Tiefenbach gestaltete sich wegen der kaum existierenden Steigung der Furka Passstrasse entsprechend mühsahm. So mussten wir, wegen den Neuschneemengen fast den ganze Weg zurückstöckeln.

Im Hotel angekommen, gönnte ich mir eine heisse Ovi und wir verbrachten den Nachmittag mit Brettspiele spielen.

Unterwegs waren wir mit Bergpunkt und mit dabei waren: Stefan Felix (Bergführer), Brigitte, Theres, Gabriela, Doris und Monika.