Capanna Nimi – Cimetta (Locarno)

Route:Capanna Nimi 1718m, Passo di Nimi 2048m, Mött di Pègor 2169m, Pizzo d'Orgnana 2118.6m, Btta die Orgnana 1950m, P. 1908m, Madone 2039m, Cima della Trosa 1869m, Cimetta 1671m
Schwierigkeit Wandern:T4 - Alpinwandern
Höhenmeter:1081m (auf), 1146m (ab)
Distanz:10.4 km
Zeitbedarf (inkl. Pause):7 Std 30 Min
Marschzeit:6 Std

Von der Sonne geweckt sind wir um etwa 07.00 Uhr aufgestanden. Auf der Alp muss das Frühstück selber mitgebracht und gemacht werden, denn meistens sind Pietro und seine beiden Angestellten schon am melken und arbeiten.

Es gibt verschiedene Wanderwege nach Cimetta. Der schnellste ist ein rot-weisser Wanderweg. Wir entschieden uns jedoch auf den Pass di Nimi zu steigen und dort über den Grat zu wandern. Es ist meistens weglos, ab und zu hat es einen Trampelpfad, jedoch ist die Markierung durchwegs sehr gut. Um auf den Pizzo d’Organa zu gelangen verlässt man den Wanderweg und steigt weglos auf den Gipfel. Die Detour hat sich gelohnt, die Rundsicht ist atemberaubend.

Zurück auf dem blau-weissen Wanderweg gelangt man zu einer Lücke. Dort kann man nach Lavertezzo runtersteigen, weiter dem blau-weissen Wanderweg über den Pizzo di Corbella zum Madone folgen oder etwas absteigen und über den rot-weissen Wanderweg auf den Madone wandern. Wir entschieden uns für letztere Variante.

Auf dem Madone angekommen packten wir unser Mittagessen für einen ausgiebiegen Rast aus. Leider zogen schon bald wieder schwarze Wolken auf und man konnte beobachten, dass sich zwei Gewitterzellen am bilden sind. Da wir nicht abschätzen konnten, ob sich die Wolken wieder auflösen oder auf uns zukommen, kürzten wir unseren Mittagsrast ab und liefen bald wieder los.

Man steigt etwa knapp 400hm ab um zu der Verzweigung bei P. 1657m zu gelangen. Auf den Cima della Trosa gibt es wieder zwei Wege, wir nahmen den direkten, welcher steil auf den Gipfel führt. Oben gab es nochmals einen kurzen Gipfelrast. Ein weiteres mal genossen wir die Aussicht und die Weite. Diesmal waren wir nicht alleine, kann man diesen Gipfel sehr einfach von der Bergstation Cimetta erreichen.

Beim Restaurant Cimetta angekommen gönnte ich mir das übliche, wohlverdiente Panché. Für den Abstieg nahem wir, knie- aber nicht geldbeutelschonend, die Sesselbahn, Seilbahn und am Schluss die Zahnradbahn nach Locarno.

Im überfüllten, aber angenehm gekühlten Zug fuhren wir zurück nach Zürich.