Sella – Kletterferien in Südspanien

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir hatten eine super Woche in Südspanien, nette Leute, feines Essen und gute Unterkunft sowie konnten wir viele Klettermeter ‘abspulen’.
Unterwegs waren wir mit der Kletterschule YoYo. Mit dabei waren Roger Schäli, Reto, Karin, Brigitta, Patric und Gael.

Charly musste dieses mal zuhause bleiben, da wir von Basel direkt nach Alicante geflogen sind. Dort haben wir zwei Autos gemietet um bequem die Klettergebiete erreichen zu können. Übernachtet haben wir Mitten im Dörfchen Sella, im Guesthouse ‘El Mirador’, welches zum etwas ausserhalb gelegenenen ‘Hort de Gloria’ gehört. Da wir im Hort assen, mussten wir am Morgen und Abend jeweils 20 Minuten laufen, aber angesichts der kurzen Zustiege zu den Klettergebieten war dies ganz in Ordnung. Das Essen war abwechslungsreich und es gab immer frisches Gemüse und Früchte – ein Traum für mich! Aber auch Dominik kam nicht zu kurz. Die Atmosphäre war sehr familiär und unkompliziert.

Sella liegt auf ca 450 Metern über Meer im Landesinneren, eine Stunde von Alicante entfernt. Das Wetter war schön, es hat nur einen halben Tag geregnet. Meistens war es sonnig, jedoch sehr windig mit etwa 18/20 Grad Höchsttemperatur, was kein Problem wäre, wenn man die richtige Kleidung eingepackt hätte -> in Zukunft werden wir IMMER unsere Primaloftjacken, Thermounterwäsche und Kappen mitnehmen…

Die Galerie ist dieses mal etwas grösser geraten, denn endlich konnten wir uns mal während dem Klettern fotografieren 😉

Klettergärten:
Geklettert sind wir 3x in Sella und 3x waren wir auswärts, wobei die Fahrzeit zu allen Spots innerhalb einer Stunde lag. Alle Klettergärten waren von den Parkplätzen innerhalb von 5-10 Minuten zu Fuss erreichbar und gut bis sehr gut abgesichert.

Sella (Sektor: Culo de Rino): Innerhalb von etwa 10 Autominuten war das Klettergebiet in Sella erreichbar. Super Fels und abwechlungsreiche Routen in allen Schwierigkeitsgraden und Lägen. Der Standplatz ist schön schattig gelegen, so dass man während dem Sichern keinen Sonnenstich bekommt (oder aber bei Regen einigermassen trocken bleibt).

Echo Valley (Sektor: Echo Playa & Castillo Lower): Der Sektor ‘Echo Playa’ war gut zum Einklettern, hatte jedoch nicht so anspruchsvolle Routen. Dafür waren im ‘Castillo Lower’ die Routen steil und die Griffe klein und mit spitzen Kanten.

Sierra de Troix (Sektor: Troix Plasa & ?): Der erste Sektor hat mir gar keinen Spass gemacht, die Routen waren abgegriffen und speckig (Dominik fand eine interessante und schöne 6b). Dafür war der zweite Sektor, welchen wir an diesem Tag besuchten, umso spektakulärer. Super Sicht auf das Meer und lange steile Routen. Schönes Gestein (Kalk mit Eternit Einschlüssen).

Guadalest (Sektor: Penya l’Alcala): Unbekannter (da nicht im Führer) Klettergarten direkt im touristischen Dörfchen Guadalest. Gut griffiger (ziemlich scharfkantiger) Fels.